Hangmuren in Graubünden

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Stark vereinfacht gilt: Je stärker (nicht-felsiger) Untergrund von Wasser durchtränkt ist, desto rascher kann er sich fortbewegen, wenn er dazu Gelegenheit erhält.

Im Extremfall verwandelt sich wasserdurchtränkter Untergrund, der an einem steilen Hang in Bewegung gerät, innerhalb von Sekunden in einen fliessfähigen Strom und bewegt sich wie ein Murgang (Rüfe) talabwärts. Dieses Phänomen nennt man Hangmure.

Rutschungen und Hangmuren kann man oft nicht eindeutig voneinander trennen – so kann es sein, dass sich im oberen Teil eines Hanges eine Rutschung löst, die sich wegen des hohen Wassergehaltes der Rutschmasse in eine Hangmure verwandelt.

Wo sich Hangmuren lösen, hinterlassen sie oft grosse Erosionsflächen; wo sie sich ablagern, ist oftmals ein grösserer Bereich von Schlamm und Geröll bedeckt (übermurt).

Abbildung aus Lateltin, O.: Berücksichtigung der Massenbewegungsgefahren bei raumwirksamen Tätigkeiten. Bundesamt für Raumplanung, 1997

46.9188 9.7983
46.9707 9.6188
46.8136 9.53186
46.5178 9.63844
46.9689 9.8144
47.0093 9.87946
46.9873 9.8465
46.7495 8.98767
46.5754 9.60205
46.7063 8.85301
46.8092 9.11423

Hangmuren in der Geschichte Graubündens.

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