Die Sturm-Gefahr in Graubünden

Generell ist die Sturmgefährdung im Innern der Alpen und damit auch in Graubünden deutlich geringer als im nördlichen Flachland. Insbesondere die klassischen Winterstürme sind meist Flachland-Ereignisse und betreffen den Alpenraum (wenn überhaupt) nur regional und nicht flächig.

In Graubünden werden die grössten Schäden von Westwind-Stürmen verursacht. Falls sich ihre Zugbahnen tatsächlich (wie es die gegenwärtig vorliegenden Modellrechnungen ankündigen) gegen Norden verschieben, ist in Graubünden in Zukunft eher mit weniger winterlichen Westwind-Stürmen zu rechnen. Gewitterstürme hingegen werden in den kommenden Jahrzehnten häufiger auftreten.

Gra-nat_st019

Topless. Am 27. Februar 1990 reisst ein Sturmwind einem Ferienhaus in Fideris das Dach weg.


Bild Gebäudeversicherung Graubünden

Quellen Klimaerwärmung und Naturgefahren. Bündner Wald 3, 2007 / Stephan Bader, MeteoSchweiz