Steinschlag-Ereignisse in Graubünden

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Von Steinschlag spricht man ganz allgemein, wenn einzelne Steine oder Felsblöcke (Gesamtvolumen: maximal 100 Kubikmeter) sich plötzlich lösen und ins Tal fallen, rollen oder springen. Ihre Geschwindigkeit variiert dabei zwischen 20 und 110 Stundenkilometern.

Den grössten Teil ihres Weges legen die Steine in der Luft zurück; ihre Aufschläge auf dem Boden sind nur kurz, dafür aber heftig.

Sobald der Hang flach wird (Hangneigung weniger als etwa 30 Grad), kommen die Steine meist von selber zum Stillstand. Bei häufigem Steinschlag entstehen Schutthalden.

Bei Steinschlag im engeren Sinne ist der Durchmesser der einzelnen Steine kleiner als 50 cm; ist er grösser, spricht man von Blockschlag.

Steinschlag entsteht relativ häufig auch dann, wenn sich aus einer lockeren Rutschmasse Steine lösen und zu Tal stürzen.

Zum Videoclip: Im September 2002 werden auf dem Gemeindegebiet von Vaujany (Frankreich) Versuche durchgeführt, um besser verstehen zu können, wie Steinschlag abläuft. Block Nummer 29 der Testserie trifft mit 90 km/h auf einen Baum mit 65cm Durchmesser – und hat genügend Durchschlagskraft, um diesen zu fällen.

Film Forschungs-Institut Cemagref, Projet RockFor, Grenoble / PLANAT

46.773 10.1603
46.258 10.1271
46.6394 9.4474
46.5669 9.3911
46.6805 9.64945
46.4855 9.91353
46.6668 9.44824
46.6278 9.74818
46.2408 9.13476
46.2413 9.10788
46.3517 9.51143
46.3424 9.54001

Steinschlag-Ereignisse in der Geschichte Graubündens.

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