In Graubünden sind im Zeitraum zwischen den Jahren 1000 und 2003 bekannt:
- ein Erdbeben mit schweren Gebäudeschäden im Epizentralgebiet (Intensität VIII): Churwalden, 1295
- zwei Erdbeben mit mittleren Gebäudeschäden im Epizentralgebiet (Intensität VII): Ardez, 1504 und Unterengadin/Ftan, 1622
Zwischen 1850 und 2003 ereigneten sich im Kanton Graubünden fünf Erdbeben mit leichten Gebäudeschäden im Epizentralgebiet (Intensität VI) – das heisst: durchschnittlich eines alle dreissig Jahre.
Karte: Erdbeben zwischen dem Jahr 250 und 1974 mit Intensität gleich oder grösser V im Epizentralgebiet in Graubünden und dem grenznahen In- und Ausland.
Erdbeben mit Intensität V werden stark verspürt, führen aber nicht zu Schäden.
VI = leichte Gebäudeschäden
VII = mittlere Gebäudeschäden
VIII = starke Gebäudeschäden
IX = zerstörerisches Erdbeben.
Grafik Schweizerischer Erdbebendienst, Zürich
Literatur Monika Gisler, Markus Weidmann, Donat Fäh: Erdbeben in Graubünden: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Verlag Desertina, Chur, Schweiz, 2005
Die bekannten Schadenbeben in der Geschichte Graubündens.
- Wählen Sie auf dieser Karte Beispiele aus.
- Zoomen Sie in die Karte hinein, um die Beispiele besser auswählen zu können.