Die Erdbeben-Gefahr in Graubünden

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Die Erdbebengefährdung gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der ein Erdbeben einer bestimmten Stärke in einem bestimmten Gebiet innerhalb eines bestimmten Zeitraumes auftritt.

In Graubünden ist die Erdbebengefährdung grundsätzlich etwas höher als im zentralen Mittelland und im Tessin, jedoch nicht so hoch wie im Wallis.
Anders formuliert bedeutet dies: In Graubünden ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Erdbeben einer bestimmten Stärke (zB Magnitude 6) ereignet, grundsätzlich etwas grösser als im zentralen Mittelland und im Tessin, jedoch nicht so gross wie im Wallis. Im zentralen Mittelland gibt es also weniger häufig Beben der Magnitude 6 als in Graubünden, im Wallis öfters.

Im internationalen Vergleich ist die Erdbebengefährdung in Graubünden höher als in Deutschland oder Frankreich, jedoch wesentlich geringer als beispielsweise in Japan oder Kalifornien.

Die Erdbebengefährdungskarte der Schweiz.

  • blaugrün: geringe Gefährdung
  • dunkelrot: hohe Gefährdung.

Quelle Schweizerischer Erdbebendienst